Córdoba, Provinz Córdoba

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08.01.2015
Argen­tinien, Buenos Aires, Cór­do­ba, Mendoza 
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… nach Cór­do­ba. Lange Bus­fahrt mit Umstieg in Men­doza. Die Route führte durch die Anden. Bis rauf auf 3244m. Nach ein­er 2 stündi­gen Unter­brechung am Gren­züber­gang gings weit­er nach Men­doza. Die Strecke durch die Berge ist extrem schön. Die Berge haben unter­schiedliche Far­ben. Grau, rot, gelb, schwarz. Viele kleine und auch aus­getrock­nete Flüsse schlän­geln sich durch die Schluchten.Auch diese haben unter­schiedliche Far­ben. Von klar über gelb bis rot. Par­al­lel zur Busstrecke ver­läuft eine alte Bahnstrecke.

Schmalspur.Aber es scheint, dass die Lin­ie zumin­d­est elek­tri­fiziert war.Wie in den Berge üblich, gibt es auch hier Ser­pen­ti­nen. 27 Kur­ven. Wenn man allerd­ings oben im Bus sitzt, und dieser sich in den Kur­ven neigt, so dass man gepflegt einige, viele Meter hin­unter schauen kann, kann es auch mal mul­mig wer­den in der Magenge­gend. Vorallem, wenn es keine Leit­planken oder ähn­lich­es gibt, und man auch mal einen Con­tain­er, kom­plett ver­beult, zwis­chen den Streck­en­ab­schnit­ten liegen sieht. Ankun­ft in Mendoza. 
Dies­mal war der Bus sog­ar über­pünk­tlich, 30 Minuten vor der Zeit.Auf den näch­sten Bus wartend, füh­le ich mich schon fast ein wenig heimisch, wieder hier in Argen­tinien zu sein. Die Tage in Chile, allen voran in San­ti­a­go, waren dur­chaus ein wenig chao­tisch geprägt. Da ist die “Ruhe” der Argen­tinier sehr willkommen. 
Den­noch hat­te das Ganze einen Beigeschmack. In Comodoro Riva­davia habe ich ein franzö­sis­ches Pärchen ken­nen­gel­ernt, welch­es schon in Men­doza war. Sie erzählten mir von einem Trick, mit dem ver­sucht wurde, ihr Gepäck zu stehlen. Und was soll ich sagen!? Bei mir haben sie es auch ver­sucht. Aber erfolglos.

  1. Sind mir die Gesellen schon vorher aufgefallen.

  2. Gut, dass ich den Trick schon kannte.


Nach ein­er weit­eren lan­gen Fahrt im Bus, mit gut 2 Stun­den Ver­spä­tung, erre­iche ich Cór­do­ba. Erster Ein­druck: Lit­tle New York. Tax­en. Tax­en. Tax­en. Alles in etwas kleinerem Maßstab. Die Stadt ist klein­er als Buenos Aires, ste­ht aber in Wusel und Geschäftigkeit der Großen in nichts nach. Habe hier in Cór­do­ba sog­ar eine Döner­bude ent­deckt. Die Dön­er heißen: Berlin XXL, Dön­er amer­i­cano (Chick­en). Natür­lich ist der Dön­er nicht wie zu Hause, aber den­noch richtig gut. Vor allem das Fleisch. Weniger Gemüse und die Knoblauch­soße hat richtig Zug. 
Näch­stes Aus­flugsziel: Alta Gra­cia, das Muse­um Che Gue­vara.
Hier bei han­delt es sich um das Haus, in dem er seine Kind­heit ver­bracht hat. Klein, aber fein. Und auch inter­es­sant. Und aus­nahm­sweise waren sog­ar die Preise human.

Anson­sten hat Cór­do­ba mein­er Mei­n­ung nach nicht all zu viel zu bieten, daher pack ich meine Lumpen und ziehe weit­er nach Puer­to Iguazu. Die Wasser­fälle im Nation­al­park Iguazu.

Ich gönne mir für die Fahrt mal den total­en Luxus, 20€ Auf­preis und aus Semi Cama, wird Cama. Soll heißen: Sitz kann man kom­plett umk­lap­pen zum schlafen. Und ein wenig mehr Ser­vice, als in der “Holzk­lasse”.

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