Puerto Iguazú

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17.01.2015
Argen­tinien, Puer­to Iguazú 
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Nach einem recht unspek­takulären weit­eren 22-Stun­den-Ritt mit dem Bus, bin ich in Puer­to Iguazú angekom­men. Als erstes ging es dann zur argen­tinis­che Seite der Wasser­fälle. Die Aus­sicht und der Anblick sind spek­takulär. Der Geräusch­pegel des Wassers ist enorm. Die Gis­cht der große Fälle zig Meter hoch.

Trotz­dem sich die Fälle in so kurz­er Zeit nicht ändern, man bleibt immer wieder fasziniert und sprach­los ste­hen und genießt. Und man fragt sich, woher in aller Welt kommt diese riesige Wasser­menge! Eben­so wie die Masse an Touris­ten. Es war eben Sonntag.

Bei 36 Grad und sehr hoher Luft­feuchtigkeit, war es schon recht anstren­gend sich stun­den­lang durch den Park zu bewe­gen. Aber es hat sich defin­i­tiv gelohnt. Lei­der habe ich weniger Tiere gese­hen, als ich es erwartet habe. Mal abge­se­hen von den recht zutraulichen Nasen­bären, zu denen man aber den­noch etwas Abstand hal­ten sollte. 
Cordó­ba nach Puer­to Iguazú
Einen Tag später ging es dann auf die brasil­ian­is­che Seite der Fälle (wo auch das Video aufgenom­men wurde). Viele Trav­eller die ich traf, und die ihren Besuch bei den Fällen schon hin­ter sich hat­ten, sagten, die brasil­ian­is­che Seite sei schön­er. Dem kann ich nur bed­ingt zu stim­men, da man von der brasil­ian­is­chen Seite ein­fache den spek­takulären Anblick der argen­tinis­chen Seite genießen kann. So gese­hen, ist die Argen­tinis­che also die Schönere.

Der brasil­ian­is­che Teil des Parkes ist klein­er als der argen­tinis­che, daher blieb dann etwas Zeit, noch in den Vogel­park zu gehen. Nicht ganz bil­lig und lei­der sind die Vögel
nahezu alle einges­per­rt, aber den­noch war es inter­es­sant und sehr laut. Vor allem im Papageien-Käfig. Man hat­te zumin­d­est die Möglichkeit in einige der Käfige auch einzutreten. 
Die Wasser­fälle bei Foc do Iguacu in Brasilien. Sie erstreck­en sich über 3 Län­der, sind aber nur in Argen­tinien und Brasilien Nation­al­park. In Paraguay wird Strom erzeugt.
Nach einem Ruhetag bzw. Organ­i­sa­tion­stag für die Restroute, ging es nochmal ein Stück weit­er. Auf einen “kleinen” Tage­saus­flug zu den Ruinen nach San Igna­cio. Ruinen ein­er alten Jesuiten-Mission.

Daher wohl auch der Name der Prov­inz Mis­siones. Allerd­ings scheint mir der Aufwand von 6 Stun­den hin und 5 Stun­den zurück dann doch nicht so ganz im Ver­hält­nis zu stehen.

Man muss dazu sagen, dass die lan­gen Fahrten durch das Col­lec­ti­vo-Sys­tem entste­hen. Soll heißen, Bus fährt Route ohne viele Sta­tio­nen, aber man kann ihn qua­si per Anhal­ter stop­pen. Nor­maler­weise bin ich Fan davon, kenne es schon aus Mexiko, aber auf solche Dis­tanzen von 300km ist es dann doch recht anstren­gend. Vor allem, wenn der Bus zwei Minuten nach dem let­zten Stopp wieder am Buster­mi­nal hält. Sei es drum. Die Ruinen haben dur­chaus etwas für sich, den­noch ist man in ein­er Stunde durch.

Am mor­gen vor der Abreise war wieder ein­mal Stro­maus­fall. Die vorheri­gen dauerten meist nur wenige Minuten. Dieser dauerte Stunden.

Da ich noch recht viel Zeit bis zum Bus zur Ver­fü­gung hat­te, ging ich eben in die Stadt. Alles dunkel. Die Sou­venirgeschäfte hat­ten natür­lich den­noch offen.
Einige Geschäfte, wie der Super­markt, hat­ten kleine oder größere Not­stro­mag­gre­gate. Um die Mit­tagszeit öffneten auch einige Restau­rants, vorallem jene, die genug Strom für Ofen, Herd und Küh­lung auftreiben konnten.

Daher gab es noch ein ordentlich­es Mahl, denn nur Kekse im Bus sind nicht wirk­lich toll.
Jet­zt ist es wieder an der Zeit zur Abreise, und via Buenos Aires und per Fähre geht es nach Colo­nia del Sacra­men­to, Uruguay. 

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