Nach dem der Trupp der Tourteilnehmer eingesammelt war, ging es Richtung Peninsula Valdés. Nach Ankunft wurden wir direkt für die Walbeobachtung in ein kleineres Boot verfrachtet, als ich erwartet hatte. Nicht dass das Boot im Wasser lag, oh nein. Es war am Strand und wurde dann ca. 50m bis zum Wasser und dann weitere 20m mit einem Traktor ins Wasser geschoben. Inklusive uns an Bord. Weiter ging es Richtung Walgründe. Man könnte direkt vorne auf den Bug. Titanic-Feeling, nur besser. Bewegender. Weil das kleine Boot auf den nicht wirklich großen Wellen doch ganz gut auf und ab schaukelte. Bei Ankunft, Motor aus und warten. Und es dauert nicht lange, da haben wir auch schon den ersten gesehen. Helle Aufregung. Und mit der Zeit, sahen wir mehr und mehr. Nahezu zum Ende hin, es ist nur gestattet, 1h40m bei den Walen zu bleiben, gab es dann eine Gruppe von 4 Walen, 2 Madres und 2 Chicos. Und wie eine Art Abschiedsgruß, gab es dann von den Walen zum Schluss noch DIE Flosse. Die Schwanzflosse senkrecht, sauber präsentiert. Es war wirklich atemberaubend. In dieser kurzen Zeit habe ich gut 400 Fotos gemacht und das Akku meiner Kamera meldete baldiges Ende. Sie hielt aber zum Glück durch. Bis zum Ende des Tages hab ich dann fast die 16GB-Karte voll bekommen. 625 Fotos.