Nordkapp

«
01.08.2021
Nord­kapp, Norwegen 
»
Kalter Tag. Bewölkt. Heute geht es zum auserko­re­nen Ziel. Dem Nord­kapp. Von unserem Haup­tquarti­er in Alta müssen nur noch 240km über­wun­den wer­den. Wir starteten, und zu erst ging es wie üblich fast 100km nur ger­adeaus, mit weni­gen Kur­ven. Den­noch hat­te es viel für sich. Die Umge­bung auf der Strecke wirk­te traumhaft apoka­lyp­tisch. Nur geteilt durch die Strasse. 
Sie hob und senk­te sich über die Hügel der Land­schaft. Nach einem kurzen Tankstopp, fuhren wir weit­er und kamen an die Küste. Dort schlän­gelte sich die Strasse am Meer ent­lang, und wir mit ihr. Links Berge, rechts das tief­blaue Meer. Der böige Seit­en­wind machte das Fahren aber auch zu ein­er kleinen Herausforderung. 
  • |||

  • Strecke
    480km
  • Kur­ven
    schöne Kur­ven dabei
  • Wet­ter
    sehr kalt
  • Gesund­heit
    gut
Immer wieder fuhren wir rechts ran, um die Aus­sicht zu genißen und auch fototech­nisch zu erfassen. Dann kamen wir an einen Tun­nel, mit fast 3km Länge, den wir aber nur mit 30 Stun­denkilo­me­tern passieren durften. Einige Kilo­me­ter weit­er kamen wir dann an den berüchtigten Tun­nel, der uns auf die Insel führen sollte, auf dem sich das Nord­kapp befind­et. Dieser Tun­nel durfte schneller befahren wer­den, als der vorherige. Mit ein­er Nei­gung von 9% ging es hinab auf 212m unter dem Wass­er. Dann mit gle­ichem Anstieg wieder nach oben. Der Tun­nel ist fast 7km lang. 
Aus dem Tun­nel wieder ans Licht gekom­men, wurde die Strecke bergiger und kurviger. Auf dieser Fahrt kam es wieder ein­mal zur Nahan­sicht von Ren­tieren. Viele gras­ten am Strassen­rande, wie so häu­fig. Den­noch ließen sich wieder ein­mal einge der Tiere dazu hin­reißen, die Strasse zu über­queren. Aber, keine Angst, da wir schon mit Bedacht herange­fahren sind, mussten wir keine Not­brem­sung ein­leit­en. Weit­er über die Strasse, durch die Berge, und immer wieder Anhal­ten und schauen und genießen.
Aber man spürte mit jedem Kilo­me­ter, den wir uns dem Nor­den näherten, das die Tem­per­atur sank. Und sie hörte erst bei 7 Grad Cel­sius damit auf. 
Das Nord­kapp selb­st wurde erre­icht, und nach­dem wir stat­tliche 25 Euro Ein­tritt berappt haben, gin­gen wir als erstes in das Restau­rant, um uns mit einem Kaf­fee aufzuwär­men. Dan­nach gin­gen wir wieder hin­aus, aber dies­mal natür­lich zur welt­berühmten Weltkugel­stat­ue. Auch wir wur­den hier zum Touris­ten und nah­men einige Fotos auf. Und selb­stver­ständlich genoßen wir den Blick auf das weite Meer.

Hier oben am Nord­kapp angekom­men, zeigte unser Tourk­ilo­me­terzäh­ler eine Strecke von 2998 Kilo­me­tern seit Tourbe­ginn. In Vor­freude, dass die Tem­per­a­turen auf der Rück­fahrt wieder auf stat­tliche 10 Grad Cel­sius steigen wer­den, trat­en wir also den Weg zum Haup­tquarti­er in Alta an. Natür­lich haben wir auch auf der Rück­fahrt, den Anblick genoßen, aber weniger Stopps eingelegt.

In unserem Haup­tquarti­er in Alta schloßen wir die anstren­gende, aber erfol­gre­iche und schöne Aus­fahrt mit kaltem Arc­tic-Bier ab. 

Kom­mentare
|||

Deine E‑Mail-Adresse wird nicht veröf­fentlicht. Erforder­liche Felder sind mit * markiert