Santiago, Chile

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06.01.2015
Argen­tinien, Chile, Santiago 
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San­ti­a­go. Warm. Zwei Wochen patag­o­nis­ch­er Som­mer reichen mir. Bevor es aber nach San­ti­a­go ging, musste ich nach Pun­ta Are­nas, denn dort ist der Flughafen ange­siedelt. Mit dem Bus also die 250km zurück­gelegt und gegen Mit­tag in Pun­ta Are­nas angekom­men. Auf der Suche nach etwas wie einem Mit­tagstisch, kam mir direkt ein Polizist zu Hil­fe. Er offerierte mir, dass am Son­ntag in Pun­ta Are­nas alles geschlossen sei, dumm nur, dass ich bis ca 18 Uhr in Pun­ta Are­nas auf den Flug nach San­ti­a­go warten musste. Da der Weg zum Flughafen auch noch bevor­stand, und Pun­ta Are­nas ist nicht klein, zück­te er sein Tele­fon und sprach mit jeman­dem, der wohl einen Trans­port­di­enst betreibt, was gün­stiger wäre, als ein Taxi. 
Er gab mir Zeit und Ort, und nach viel Danke-Sagen, ging jed­er seinen Weg. Zuerst ver­suchte ich mein Glück, doch noch ein Restau­rant zu find­en, aber es war wirk­lich nicht ein­fach. Nach­dem ich dann erst­mal im Park und am Hafen war, bin ich zufäl­liger­weise dann doch noch auf ein offenes Restau­rant gestoßen und kon­nte gut schlem­men. Als dann rück­te der Zeit­punkt für den Fahr­di­enst näher und ich schleppte meinen Leib und mein Gepäck zu besagtem. 
Nach­dem ich eine Weile gewartet hat­te und sich das Zeit­fen­ster langsam schloss, erschien ein­fach kein Fahr­di­enst, sodass ich dann doch auf ein Taxi zurück­griff. Nach einem sehr entspan­nten Flug mit Zwis­chen­stopp in Puer­to Montt, das wohl mit ein­er schein­bar kurzen Lan­de­bahn geseg­net ist, hat der Kapitän mal ordentlich auf die Bremse getreten. Nach­dem wir ein paar Pas­sagiere aus­ge­tauscht hat­ten, ging es weit­er nach San­ti­a­go. Ankun­ft um 1 Uhr mor­gens bei 20 Grad. Herrlich. 
Stadtrund­lauf. Fest­stellen, dass die Leute hier schein­bar nicht so viel mit Höflichkeit am Hut haben. Es wird gerem­pelt, man wird ignori­ert, wenn man jeman­den mal etwas fra­gen will. Gespräche wer­den unter­brochen und dazwis­chen geblökt. Es gibt aber dur­chaus auch nette Per­so­n­en hier und ich habe auch den einen oder anderen davon getrof­fen. Anson­sten ist die Stadt ziem­lich chao­tisch und auch irgend­wie versmogt. Es gibt hier dur­chaus schöne Eck­en. Parks. Berge. Den­noch, 1 Tag in San­ti­a­go sind für mich ausreichend.
Weit­er geht es … 

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