Puerto Natales, Chile

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05.01.2015
Argen­tinien, Chile, Puer­to Natales, Tor­res del Paine 
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Adios El Calafate. Bien­venidos a Puer­to Natales. Wieder im Bus. Wieder in Rich­tung Chile. Von Puer­to Natales soll es dann ein Aus­flug nach Tor­res del Paine wer­den. Der Nationalpark.

Puer­to Natales ist eine kleinere Fis­ch­er­stadt. Hier ist nicht viel wirk­lich neu. Die Stadt lebt natür­lich auch vom Touris­mus, aber hier scheint mir das nicht so heftig zu sein, wie in El Calafate. Bin ges­pan­nt, wie es in Tor­res del Paine wird. 
Auf jeden Fall hat alles hier einen gewis­sen Charme, obwohl es auch irgend­wie nach Tota­l­ab­bruch aussieht. Nach Ankun­ft erst ein­mal ein paar Bustick­ets nach Tor­res del Paine organ­isiert. Sachen in die Unterkun­ft gebracht und los gings die Stadt erkun­den. Am Hafen unten drückt sich die salzig-fis­chige Luft in die Nase. Der Anblick von Meer, in dem Falle eher Fjord, und Bergen ist atem­ber­aubend. Nach einem guten Abendmahl starteten die Vor­bere­itun­gen für den Trip nach Tor­res del Paine. 6 Uhr mor­gens geht der Weck­er, Abmarsch zum Busbahnhof.

0 Grad. Sommer. 
2 Stun­den Fahrt mit dem Bus nach Tor­res del Paine. Nicht nur in Argen­tinien, auch hier gibt es ras­ante Bus­fahrer auf Schotterpisten.
Am Park angekom­men ist das Wet­ter eher diesig und reg­ner­isch. Mit einem Shut­tle gings dann tiefer in den Park, und der Fahrer hat es tat­säch­lich geschafft mit dem Bus diesen Luft­lochef­fekt, den man vom Flugzeug her ken­nt, zu erzie­len. Beim Marsch durch die Berge wird einem schon gut warm. Weit über mir sah ich einen Con­dor seine Kreise ziehen, lei­der zu weit ent­fer­nt, um ihn licht­tech­nisch festzuhalten. 
Nach der recht bergi­gen Tour schlu­gen meine Knie wieder Funken, daher hab ich mich dann etwas in flacherem Gelände bewegt. Falls man davon sprechen kann.
Und dann kam der Condor.
Und ich hat­te Gele­gen­heit ein paar tolle Schüsse zu machen. Wie schon auf der Fahrt durch das Gelände, war die Rück­fahrt dann nochmal um einiges ras­an­ter als die Hin­fahrt. Hier war man defin­i­tiv im Grenzbere­ich seines kleinen TÜV-Lebens zu Hause.
Wieder in der Unterkun­ft ver­schlechtert sich das Wet­ter. Es wird ziem­lich windig.
Näch­ster (Zwischen)Stopp:
Pun­ta Are­nas, wieder ein früher Aufbruch. 

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