Die Hauptstadt von Antioquia. Medellin, bekannt vorallem wegen Pablo Escobar. Man spürt sofort den Unterschied zu den anderen Städten in Kolumbien. Die Lage ist ein Traum. Man nennt Medellin auch die Stadt des ewigen Frühlings.
Umgeben von Bergen ist der Anblick jeden Tag wieder schön. Es ist so, wie ein lokaler Automechaniker zu mir sagte, man sitzt mit einem Tinto in der Mittagspause und hat diesen Anblick. Schöner geht es nicht.
Doch, geht es. Und zwar, wenn man abends in einer Rooftop-Bar sitzt, und nur die Lichter der Stadt sieht. In den Bergen, ohne die Berge selbst zu sehen.
Die Stadt hat sich in den letzten 25–30 Jahren stark verändert. 1994 noch die tödlichste Stadt der Welt, ist es jetzt die reichste in Kolumbien. Das Unternehmen, das Wasser, Strom und Gas produziert gehört der Stadt. Strom wird sogar ins Ausland verkauft. Das spült Geld in die Kassen. Die Wasserqualität ist ebenso die Beste des Landes.