Cuenca

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22.12.2016
Cuen­ca, Ecuador 
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Ankun­ft in Cuen­ca bei leichtem Regen und weit von den 30°C in Guayaquil ent­fer­nt, aber bei der Fahrt durch die Berge und den Blick auf sel­bige spielt das erst ein­mal keine Rolle. Die Vorher­sage für den näch­sten Tag sah ähn­lich aus, wurde aber dann doch mit Sonne und 24°C am Vor­mit­tag recht schön, bevor der Regen kam. Dies ist hier aber das nor­male Klima.

Cuen­ca ist eine richtig schöne Stadt, schöne Gebäude und vorallem schöne Kirchen. Hier in Cuen­ca ist Ecuador schon ziem­lich so, wie ich mir Ecuador vorgestellt habe, soweit das möglich war. Eben­so die Tra­cht­en die hier getra­gen wer­den. Wieder dieser wun­der­bare Mix aus Ver­gan­gen­heit und Mod­erne. Dazu passt irgend­wie auch, das Geräusch, welch­es die Fußgänger­am­peln machen, wenn sie auf grün ste­hen, es hört sich an wie eine Kuck­uck­suhr. Die natür­lich nicht typ­isch ecuado­ri­an­isch ist. Trotz­dem war ich im ersten Moment ein wenig verwirrt.
Cuen­ca hat dur­chaus Anziehungskraft. Das zeigt sich schon daran, dass sich hier wohl ca. 12000 Aus­län­der ange­siedelt haben. Allerd­ings sind wohl auch viele wieder wegge­zo­gen, weil sie mit der Höhen­lage nicht so recht zu Rande kamen.

Aus­flug nach Ingapir­ca. Eine Ruinen­stätte der Inka und der Cañali. Die Cañali waren hier die ersten Siedler. Man hat hier einen 15000 Jahre alten Mann ent­deckt, der sozusagen der “Begrün­der” der Kul­tur hier war. Die Cañali lebten hier schon ca 1000 Jahre bis die Inka aus Süden kamen und ganz sub­til alles über­nah­men. Allerd­ings hielt die Herrschaft der Inka ger­ade ein­mal rund 60 Jahre, denn dann kamen die Spanier mit Pizarro und kolonisierten.

Das Ende ist bekan­nt. Den­noch ist die ein beein­druck­ender Ort, wenn man sieht, mit welch­er Präzi­sion gebaut wurde. Und vorallem wenn man weiß, das bis heute nicht klar ist, wie die Inka das alles umge­set­zt haben. Mit welchen Mit­teln und Werkzeugen.

Als näch­stes geht es wieder aus der Höhen­lage auf Seeniveau und wärmeres bzw. heißeres Klima. 

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