Aufgrund der Eindrücke in Managua habe ich mich dann entschlossen früher abzureisen und habe mich per Microbus nach Masaya begeben. Auf dem Weg zur Station der Microbusse, wurde ich quasi unterwegs von einem Bus auf dem Weg nach Masaya aufgegabelt. So eine Fahrt in einem Microbus ist ganz etwas besonderes. Als erstes flog mein Rucksack oben auf den Dachgepäckträger, wo er dann lag ohne Befestigung. Schließlich muss alles schnell gehen. Der Dachgepäckträger hatte aber einen Rand, damit nichts herunterfällt. und ich stieg in einen überfüllten, heißen Bus ein. Später, bevor es aus Managua raus ging, wurde der Rucksack aber in den Bus geholt, der inzwischen etwas leerer war. Dort stand ich dann eine Weile halb gebückt bis ein Platz frei wurde. Bis der Bus eben ein wenig leerer war und ich sitzen konnte. So ein Microbus ist eben nicht für größere Menschen gebaut.
Erste Erkenntnis nach Beginn der Reise, so blöd es klingt, aber mir scheint es, ich stehe am Anfang meines größten Abenteuers bisher.