Mèrida, Isla de Ometepe

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22.12.2015
Isla de Ome­te­pe, Méri­da, Nicaragua 
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Was mir hier immer wieder auf­fällt, viele Häuser sind ver­git­tert, ger­ade diejeni­gen, die schein­bar etwas Wohlhaben­deren gehören. Und dann sind die Türen tagsüber offen, die Gat­ter abgeschlossen. Das hat irgend­wie etwas von verkehrter Welt, die “Bösen” laufen frei herum und die “Guten” sitzen in den Zellen.
Falls ich es noch nicht erwäh­nt haben soll, das Essen hier ist Spitzenklasse.

Mit­tels Shut­tle geht es jet­zt also nach San Jorge, dort ist die Fähre nach Moyo­gal­pa auf Ome­te­pe. Nach ca. ein­er Stunde Fahrt, ste­he ich am Ende ein­er sehr lan­gen Schlange von Men­schen, welche eben­so wie ich, auf dieses nicht mehr so ganz taufrische Schif­fchen wollen. 
Von hier kann man schon die bei­den Vulka­ne mit ihren wolken­ver­hangenen Kup­pen sehen. Imposan­ter Anblick. Nach dem Alle und Alles eingestapelt sind, schaukeln wir also ca. 2 Stun­den über den See nach Moyo­gal­pa. Da ich als ein­er der Let­zten ankam, stand mir lei­der nur ein Steh­platz im Inneren des Schiffes zu und ich kon­nte lei­der nicht viel sehen. Allerd­ings war die durchziehende Luft dur­chaus eine willkommene Abküh­lung. In Moyo­gal­pa noch mal eine Stunde Taxi zum Hos­tel. Die Straßen hier sind von gut (in Moyo­gal­pa) bis staubige Piste (in Méri­da) in allen Vari­anten vorhan­den. Man kann am Straßen­rand sitzende, Man­go-fut­ternde Affen sehen. Und es ist geschafft. Mit 4 Stun­den war es für nicaraguanis­che Ver­hält­nisse eine ger­adezu lange Anfahrt.
Aber nun sitze ich 30m vom Wass­er ent­fer­nt im Rest des Son­nenun­ter­ganges und habe ein Top-Fis­chgericht vor der Nase. Dafür hat es sich auf jeden Fall schon ein­mal gelohnt. Und hier ist es nicht ganz so heiß wie auf dem Fes­t­land. Das wird sich in León dann wieder ändern. 

Wasser­straßen
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Wie schon erwäh­nt, gibt es hier alle Vari­anten der Straßen, auch Wasser­straßen. In diesem Falle in Form eines Aus­fluges im Kayak zu einem einem der Flüsse hier. Ins­ge­samt 10km rud­ern. Erst auf dem See, dann auf dem Fluss, dann wieder zurück auf dem See. Auf dieser Strecke hat man einen guten Blick auf die bei­den Vulka­ne und sieht wieder viel Vogelvolk und Äffchen. Viele Pal­men und andere Bäume. Eben­so im Wass­er ste­hende, Wäsche waschende Frauen. Und: im Wass­er ste­hende, und sel­biges trink­ende, Kühe.

Bis zur Weit­er­fahrt wird jet­zt entspannt. 

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