Granada

«
19.12.2015
Grana­da, Nicaragua 
»
Masaya. Microbus. Grana­da. Nach­dem ich Posten in meinem Hos­tel bezo­gen habe, bin ich erst ein­mal die Stadt erkun­den. Viel Geschäftigkeit hier. Mehr Touris­mus hier. Bei mein­er Erkun­dung bin auch in die Türme der Kathe­dralen, von wo man einen wirk­lich großar­ti­gen Blick auf die Umge­bung hat. Allerd­ings sind die Trep­pen der Türme so schmal, das man eigentlich nicht bre­it­er sein darf als ich, da wird es dann schon richtig eng. Wie bish­er in den anderen Orten, die ich besucht habe, auch hier viel Musik und Fahrzeuge, welche schein­bar Werbe­mit­teilun­gen laut durch die Stadt trans­portieren. Eben­so jeden Tag Geböller, Feuer­w­erk. Damit läutet man hier Wei­h­nacht­en ein, hat wohl auch irgen­det­was mit dem Kreuzweg zu tun. 
Der Verkehr hier in Nicaragua ist nicht ganz ohne. Ampel gibt es hier so gut wie keine, Stop-Schilder sind eher eine Option, als eine Anweisung. Eben­so Geschwindigkeits­be­gren­zun­gen. Die Hupe ist neben den Rädern wohl das am meis­ten genutzte Teil am Auto. Am Besten wäre eigentlich, an allen Kopf­seit­en Augen zu haben, um sich durch den Verkehr zu wühlen. 

Feed the monkey
|||

Nein, dies­mal bin nicht ich der Affe. Aus­flug zu den Inselchen. Hier im Lago Nicaragua gibt es 365 Inseln. Ent­standen durch einen Aus­bruch des Mom­ba­cho. Inzwis­chen alles bewach­sen und mit Tieren aus­ges­tat­tet. Und auch (zu meist reichen) Men­schen. Eine der Inseln hier wird “La isla de los monos” genan­nt, Mon­key­is­land. Und die Touris kön­nen die Affen vom Boot aus füt­tern. Spek­takel. Abends noch ein wenig um die Häuser gezo­gen und den mexikanis­chen Ein­fluss mit Mari­achi-Band und Moji­to und Tequi­la genoßen.
Als näch­stes geht es auf den Mom­ba­cho. 1200m hoch, Marsch durch den Regen­wald rund um den Krater. Ein abso­lut genialer Blick auf die Lagu­na, die Stadt und die Isletas.
Von hier aus sieht man immer noch den Rauch, der aus dem Masaya auf­steigt (siehe Foto des Son­nenun­ter­gangs, unter der linken Wolke kann man den Rauch erkennen). 

Kom­mentare
|||

Deine E‑Mail-Adresse wird nicht veröf­fentlicht. Erforder­liche Felder sind mit * markiert