Bogotá, Cundinamarca

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19.12.2019
Bogotá, Cun­d­i­na­mar­ca, Kolumbien 
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Ameisen­haufen. Chaos. Schön. Hässlich. All das trifft irgend­wie auf Bogotá zu. Die Stadt ist wirk­lich schw­er zu greifen und schw­er zu begreifen.

Das his­torische Zen­trum hat wun­der­schöne Häuser. Und mit­ten­drein wur­den dann mod­erne Häuser gepflanzt. Die irgend­wie nicht mehr in bestem Zus­tand erscheinen. 
Der Verkehr ist irgen­dein Chaos das irgend­wie funk­tion­iert. Spuren auf der Straße scheinen eher als Vorschlag wahrgenom­men zu wer­den. Alles läuft und fährt durcheinan­der. Fußgänger, Fahrräder, Motor­räder, Autos, Busse, LKWs.
Ich glaube, das funk­tion­iert nur, weil nie­mand auf die Regeln achtet, außer den Ampeln. Erstaunlicher­weise wird hier weniger gehupt, als beispiel­sweise in Buenos Aires.

Ich hat­te das Vergnü­gen, zwei Fahrten mit einem Uber-Dienst zu machen. Eine war trotz des Chaos ziem­lich gut und der Fahrer auch nett. Die andere hinge­gen, der Fahrer ist sich­er auch nett, aber wir sprachen nicht viel, war so eine Art Ral­ley durch das Chaos. Da wurde mir in manchen Momenten schon auch­mal etwas Angst und Bange. 
Desweit­eren gab es ein Aus­flug nach Usaquen. Noch bis vor eini­gen Jahren eine riesige Hazien­da, die ein­er Fam­i­lie gehörte. Jet­zt Stadt­teil von Bogotá. Aus den Gebäu­den der Hazien­da wurde ein Einkauf­szen­trum. Aber das gar nicht mal so schlecht umgesetzt.

Apro­pos Stadteile, Bogotá ist fast dop­pelt so groß wie Berlin 1775km zu 891km im Quadrat. Hier dauert es durch aus, bis man von A nach B gelangt. Und das bei oben beschrieben­em Verkehr. Die Fläche kommt daher, das hier kaum Hochhäuser ste­hen. Alles geht in die Bre­ite. Da braucht es eben die Zeit. Und auch Geld für den Sprit. Was wiederum nicht gut für die Luft ist. Man sieht hier dur­chaus Leute mit Maske. Da musste ich schon inner­lich ein wenig über die berlin­er Masken­träger lachen, da die Luft wirk­lich ganz anders ist.

Aber defin­i­tiv läßt sich fes­thal­ten, das Kolumbian­er sehr nett und hil­fs­bere­it sind. Habe in den ersten Tagen einige ken­nen­ler­nen dür­fen und alle haben mir Hil­fe und Infor­ma­tio­nen auf mein­er weit­eren Reise angeboten. 

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