Die Busse hier sind nicht nur von außen laut, sondern auch von innen. Die Leute reden viel und laut. Dazu immer wieder Händler, die Getränke und Snacks verkaufen und sich dabei laut rufend durch den vollen Bus kämpfen.
Die Fahrt nach Matagalpa sollte aber noch eins drauf setzen. Als erstes sang ein Jüngelchen sehr laut ein Kirchenlied, danach folgten drei fahrende Händler, welche Vitaminpillen und Ginseng und so weiter, an den Mann bzw. die Frau bringen wollten. Last but not least folgte noch ein Klimbim-Händler mit Uhren, Ketten etc.
Zumindest war die erste dreiviertel Stunde nicht langweilig.
Matagalpa selbst ist nicht, wie mir gesagt wurde, schön. Man sieht, das hier die Wandlung Nicaraguas noch nicht so angekommen ist. Allerdings ist die landschaftliche Einfassung des Städtchens in den Bergen durchaus nett anzuschauen. Nach dem kurzen Ausflug ging es wieder zurück nach Estelí, natürlich wieder inklusive Händler.